Freisprechungsfeier der Straßenwärter im Rathausprunksaal Landshut
Landshut, 29. Juli 2026. Rund 70 junge Fachkräfte starten in einen verantwortungsvollen Beruf. Im Rahmen einer festlichen Freisprechungsfeier im Rathausprunksaal in Landshut erhielten die Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung zur Straßenwärterin bzw. zum Straßenwärter ihren Facharbeiterbrief.
Nach drei Jahren intensiver Ausbildung markiert die feierliche Übergabe der Facharbeiterbriefe einen wichtigen Schritt in das Berufsleben. Die jungen Straßenwärterinnen und Straßenwärter sind künftig für die Instandhaltung und Sicherheit der bayerischen Straßen zuständig. Eine unverzichtbare und besondere Aufgabe im öffentlichen Dienst.
Ausgerichtet wurde die Feier vom Staatlichen Bauamt Landshut in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Ausbildungszentrum für Straßenwärterinnen und Straßenwärter in Gerolzhofen, das beim Staatlichen Bauamt Schweinfurt angesiedelt ist. Die neuen Fachkräfte stammen aus ganz Bayern: staatliche Straßenbau-verwaltungen, Landkreisen, Städten und Gemeinden.
Ehrung der Jahrsgangsbesten
Besondere Anerkennung erhielten die drei Prüfungsbesten des Ausbildungsjahrgangs 2026:
🥇 Hannes Stühler
🥈 Max Stöcker
🥉 Simon Wittmann
Sie wurden im Rahmen der Veranstaltung für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet.
Ministerialdirektor Thomas Gloßner würdigte in seinem Grußwort die hohe Qualität der Ausbildung und betonte die wichtige Rolle der Straßenwärterinnen und Straßenwärter für eine sichere und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Als Beschäftigte, die täglich im gesamten Freistaat im Einsatz sind, prägen sie das Bild der staatlichen Straßenbauverwaltung maßgeblich. Zugleich mahnte er zu besonderer Vorsicht bei Arbeiten auf der Straße und warb für mehr Rücksicht gegenüber den täglich im Einsatz befindlichen Straßenwärterinnen und Straßenwärtern.
Erfreulich ist, dass der Beruf zunehmend auch von Frauen gewählt wird. In diesem Jahr beginnen zwei Straßenwärterinnen ihren Dienst.
Die Ausbildung zur Straßenwärterin bzw. zum Straßenwärter dauert drei Jahre und erfolgt dual. Sie verbindet die praktische Ausbildung in den Straßenmeistereien mit dem Berufsschulunterricht in Würzburg sowie überbetrieblichen Schulungen am Ausbildungszentrum in Gerolzhofen. So werden fundiertes Fachwissen, technisches Können und ein hohes Maß an Sicherheit vermittelt.
