Bayerische Städtebauförderung unterstützt Städte, Märkte und Gemeinden
München, 20.05.2026Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: Über 6 Millionen Euro für 23 Kommunen in Niederbayern
- Bayerisches Städtebauförderungsprogramm unterstützt soziale Infrastruktur, Klimaanpassung und Schaffung von Wohnraum
- Umfangreiche Zuschüsse für Gemeinden im ländlichen Raum
- Minister Bernreiter: „Unsere Förderung ist am Puls der Zeit!“
Der Freistaat Bayern unterstützt dieses Jahr 23 Städte, Märkte und Gemeinden in Niederbayern mit über 6 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Die Bayerische Städtebauförderung kommt zielgerichtet an wo sie am dringendsten gebraucht wird. Auch finanzschwache Gemeinden können dank unserer Fördermittel in ihre Infrastruktur investieren und so für die Menschen vor Ort zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsort werden. Die Bayerische Städtebauförderung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist damit ein Stabilitätsanker in bewegten Zeiten.“
Der Freistaat Bayern stellt im Landesprogramm der Städtebauförderung im Jahr 2026 rund 58 Millionen Euro bereit. „Damit setzen wir erfolgreich bayernspezifische Schwerpunkte neben der Bund-Länder-Städtebauförderung“, so Bernreiter.
„Für mich heißt das auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum unbürokratisch zu unterstützen“, erläutert der Bayerische Bauminister. „Dorthin fließen die meisten Mittel. Denn auch diese Gemeinden sollen auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleiben. Wir unterstützen sie beispielsweise dabei, den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hitze und Starkregen sind reale Gefahren, denen die Gemeinden vorausschauend begegnen sollten. Mit unseren Zuschüssen setzen sie städtebauliche Projekte um, die die Gesundheit von jungen und alten Menschen schützen.“
„Besonders am Herzen liegt mir die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum“, so Minister Bernreiter. „Vor zehn Jahren haben wir die Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ ins Leben gerufen. Im Fokus stand zunächst Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge - heute können alle profitieren, die in leerstehenden Gebäuden neue bezahlbare Wohnungen schaffen. Die Förderkonditionen sind hervorragend. Unsere Förderprogramme sind am Puls der Zeit!“, so der Bauminister.
Die 2026 geplanten Maßnahmen zur Belebung unserer bayerischen Innenstädte und Ortskerne sind vielfältig.
Die Gemeinde Kirchdorf am Inn erhält Fördermittel aus der Förderinitiative „Innen statt Außen“ für den Umbau der denkmalgeschützten Dreiseitanlage in ein Bürgerhaus. Der Gebäudekomplex wird darüber hinaus zukünftig noch eine Gemeindebibliothek und multifunktional nutzbare Räume für Vereine beherbergen.
Der Markt Triftern erhält Fördermittel und unterstützt damit eine private Initiative, die den Umbau des Haupthaus des denkmalgeschützten Gebäudeensembles „Alte Post“ zu einem öffentlichen Ausstellungs- und Veranstaltungsort übernimmt. Zusammen mit einem Jugendraum und Café im Erdgeschoss entsteht in zentraler Lage für Bürger und Besucher ein kulturell bedeutsamer und lebendiger Treffpunkt.
Eine Übersicht über die Programmgemeinden und weitere Informationen zur Städtebauförderung sind im Internet verfügbar unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php
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